Kompositionsfreudige Italienreisende Wortbildungsphänomene in Reiseberichten aus drei Jahrhunderten
Pubblicato 12/10/2015
Parole chiave
- compounding,
- travel accounts,
- language of tourism
Come citare

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Abstract
Die vorliegende Analyse fokussiert sich auf die Textsorte ‚Reisebericht‘ und untersucht die Bandbreite und die Eigenschaften der nominalen Kompositionsphänomene, die in einem zu diesem Zweck zusammengestellten Korpus vorkommen. Sie werden sowohl synchron, in Bezug auf den einzelnen Reisebericht, als auch diachron, durch die vergleichende Analyse von Werken aus verschiedenen Jahrhunderten (1642-1958) dargestellt. Die Untersuchung liefert wichtige Hinweise über die morphosyntaktischen Strategien, die in den verschiedenen Texten die Kompositionsverfahren kennzeichnen, sowie wesentliche Erkenntnisse über die daran beteiligten sprachlichen Einheiten (wie Morpheme, Konfixe oder Fugenelemente); aufschlussreich ist sie aber auch in diachronischer Perspektive, indem die Entwicklung und der Wandel dieser Strategien und die Spezialisierung bestimmter Wortbildungseinheiten wahrgenommen werden können. Das gesammelte Material kann weiterhin textsortenhistorisch und kulturhistorisch ausgewertet werden und bietet einen Überblick über die Herausbildung eines Fachwortschatzes des Reisens.